Bits und Bytes statt toter Wald

Ein alter Bekannter ist vor einiger Zeit online wieder aufgetaucht und prägte im ersten Mail-Wechsel den Begriff Toter-Wald-Buch.
Das erste Schmunzeln weicht einige Tage später einer nachdenklichen Miene: brauchen wir wirklich all diese Zeitschriften, Bücher und gedruckten Publikationen (ausgedruckte Mails zum Beispiel…) um im Internet-/Informationszeitalter handlungsfähig zu bleiben oder ist es nur eine alte Gewohnheit?
Ich denke in vielen Fällen kann und man auf Bücherbordbeschwerer verzichten und statt dessen zur elektronischen Variante greifen – eine tatsächliche Abschätzung was umweltvertraglicher ist vermag ich aber nicht zu liefern.
Es gibt jedoch einige Verlage, die die Zeichen der Zeit erkannt haben und gerade im IT-Bereich Dokumentationen zum kostenlosen Herunterladen anbieten aber wie selbstverständlich auch die papiergebundenen Versionen vertreiben.
So der galileo-Verlag, der zum Beispiel sein "ditributionsunabhängiges Linux-Handbuch" als online anbietet. Weitere Titel als HTML-Version oder zum kostenlosen herunterladen (ZIP-Datei):
- IT-Handbuch für Fachinformatiker
- Linux
- Plone 2.5
- Java ist auch eine Insel
- Ubuntu GNU/Linux
- Visual Basic 2005
- JavaScript und AJAX
- Praxisbuch Objektorientierung
- Integrationshandbuch Microsoft-Netzwerk
- Visual C# 2005
- Joomla!
- C von A bis Z
- PHP PEAR
- Linux-Livesysteme
- PC-Netzwerke
- Wie werde ich UNIX-Guru?
- Java 2
- PHP 4
Eike Elser 4-11-2007
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2 Responses to “Bits und Bytes statt toter Wald”
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Am Rande: Ca. 60 Prozent bis 80 Prozent der gedruckten Exemplare einer Zeitschrift wandern als Remission wieder in den Müll. Das gilt so mehr oder weniger übrigens für die meisten Verlage:-/ Hängt damit zusammen, dass sich ab einer gewissen Stückzahl billiger produzieren lässt und man am Ende – selbst mit 60-80 Prozent Müll – günstiger dasteht.
(ich arbeite in dieser Branche)
Danke Chris für diesen Kommentar – ich kenne das Thema auch, wollte nur nicht zu dick auftragen. Alles in allem ist die gesamte Geschichte mE ziemlich fragwürdig – etwas mehr nachhaltiges denken und handeln täte unserer Gesellschaft ganz gut. In diesem Sinne sehe ich derartige Beiträge: auch mal zum nachdenken anregen.
Eike