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Kommentare
von Eike Elser am 06.08.07
Selten hat einer meiner Beiträge für derart kontroverse Kommentare und PMs gesorgt, wie der letzte zu Wolfgang Schäuble. Ich danke jedem einzelnen aufrichtig dafür: Diese Reaktionen sind allesamt gut und es lässt mich hoffen, wenn provozierende Thesen immer noch einige Menschen erreichen. Für mich ist die Sache aber immer noch so, das hier eine Person ins Kreuzfeuer geraten ist, die willfähriger Erfüllungsgehilfe anderen Interessenträger ist. Es stimmt, dass, wie Jörg (und auch zahlreiche andere) in seinen Blog ausführt, das die Themen Menschenrechte und persönliche freiheit - unser Grundgesetz - durch innenministerielle Aktivitäten und Verlautbarungen massiv angegriffen sind.
Es stimmt aber auch weiterhin, dass es wieder einmal dazu gekommen ist, dass eine beängstigende Entwicklung mit einer einzelnen Person verknüpft wird.
Damit passiert das, wovor ich am meisten Angst habe: einzelne Personen oder ganze Personengruppen werden verteufelt. (Personifizierung des Bösen) Das gibt der Masse dann das beruhigende Gefühl den/die Schuldigen gefunden zu haben. Hinterfragen und Kritikfähigkeit werden zugunsten einer leicht handhabbaren Gut - Böse - Denke ausgeblendet. Die Folgen sind hinreichend bekannt und allenthalben in der Geschichte und Gegenwart zu finden.
Wäre es nicht Wolfgang - es gäbe eine anderen Wolfgang, denn die wachsende Unzufriedenheit in weiten Teilen der Gesellschaft gebiert nun mal leider den Hang einiger zum Ruf nach dem "Starken Mann".
Ich verteidige hier nichts und niemanden um seiner selbst willen, wir sollten nur nie vergessen hinter die allzu offensichtlichen Dinge zu blicken. Wenn Wolfgangs Politik unkommod geworden ist, fällt er wie die berühmte heiße Kartoffel - an den Drahtziehern und deren Weltbild ändert sich nichts.
Ich habe mir angewöhnt, immer zu fragen wer von einer Entwicklung/Sache profitiert - in der Nähe sind in aller Regel die Auslöser und Treiber zu finden.
Des weiteren ist es so, dass wir in aller Regel nur gewahr werden, was wir gewahr werden sollen. Wenn also wieder einmal des Volkes Stimme (auch berechtigt) aufheult, habe ich sogleich die Frage, wer da der Dirigent ist, wer ihn bezahlt und vor allem was der Zahlende gerade sonst so treibt. "Brot und Spiele".
Ansonsten danke ich für die Korrektur meiner fehlerhaften Verwendung des Wortes "diffamieren" - es wäre besser durch "angreifen" zu ersetzen.
Es stimmt aber auch weiterhin, dass es wieder einmal dazu gekommen ist, dass eine beängstigende Entwicklung mit einer einzelnen Person verknüpft wird.
Damit passiert das, wovor ich am meisten Angst habe: einzelne Personen oder ganze Personengruppen werden verteufelt. (Personifizierung des Bösen) Das gibt der Masse dann das beruhigende Gefühl den/die Schuldigen gefunden zu haben. Hinterfragen und Kritikfähigkeit werden zugunsten einer leicht handhabbaren Gut - Böse - Denke ausgeblendet. Die Folgen sind hinreichend bekannt und allenthalben in der Geschichte und Gegenwart zu finden.
Wäre es nicht Wolfgang - es gäbe eine anderen Wolfgang, denn die wachsende Unzufriedenheit in weiten Teilen der Gesellschaft gebiert nun mal leider den Hang einiger zum Ruf nach dem "Starken Mann".
Ich verteidige hier nichts und niemanden um seiner selbst willen, wir sollten nur nie vergessen hinter die allzu offensichtlichen Dinge zu blicken. Wenn Wolfgangs Politik unkommod geworden ist, fällt er wie die berühmte heiße Kartoffel - an den Drahtziehern und deren Weltbild ändert sich nichts.
Ich habe mir angewöhnt, immer zu fragen wer von einer Entwicklung/Sache profitiert - in der Nähe sind in aller Regel die Auslöser und Treiber zu finden.
Des weiteren ist es so, dass wir in aller Regel nur gewahr werden, was wir gewahr werden sollen. Wenn also wieder einmal des Volkes Stimme (auch berechtigt) aufheult, habe ich sogleich die Frage, wer da der Dirigent ist, wer ihn bezahlt und vor allem was der Zahlende gerade sonst so treibt. "Brot und Spiele".
Ansonsten danke ich für die Korrektur meiner fehlerhaften Verwendung des Wortes "diffamieren" - es wäre besser durch "angreifen" zu ersetzen.
Permalink: Bloggt der Bundesinnenminister?
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Wong
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Kommentar von:
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2007 Lurusa Gross
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