Bugblabs Bugbase und Module
abgelegt im Archiv Aktuelles am 06.11.07
Nein, ich habe nichts genommen auch wenn die Überschrift etwas gewöhnungsbedürftig klingen sollte. "Buglabs" ist die Firma "Bugbase" das Grundmodul und die "Module" Erweiterungen des Grundmoduls um weitere Funktionen. Zusammen heißt das Ding BUG - was steckt dahinter?
BUG ist eine Sammlung einfach zu benutzender, Open-Source-Hardware-Module. Jedes der Modul stellt Funktionen für verschiedenen Web Services bereit. Die Module lassen sich zusammenklicken - die Dienste werden dabei logisch verbunden. So erhält der Anwender die Chance innovative Geräte einfach zu bauen, zu programmieren und zu verteilen (share). Mit BUG definiert der Anwender das Endprodukt.
Das Grundmodul BUGbase ist ein vollständig programier- und hack-barer Linux Computer, mit einem ARM1136JF-S-Prozessor, 128MB RAM, WiFi, wiederaufladbarer Batterie, USB, ethernet und ein kleines LC-Display mit Bedienknöpfen. BUGBase hat auch eine Stativaufnahme ..weil, nun ja warum nicht? Das BUGBase Gehäuse weist vier Anschlüsse auf, um die BUGmodules anzuschließen.
Als Module stehen zunächst eine Digitalkamera, GPS-Empfänger, ein LCD-Touchscreen und ein Beschleunigungssensor bereit Anfang nächsten Jahres folgen sollen dann Tastatur, ein Display in doppelter Größe sowie Audiomodul mit Lautsprechern, und I/O Anschlüssen folgen. Gespant sein darf man auf den auch angekündigten "Teleporter" ... trotz des klingenden Namens glaube ich nicht ans Teleportieren oder die Teleportation - eher an eine Kommunikationsschnittstelle zwischen den Geräten.
Das Ganze klingt vielversprechend - fragt sich nur wer die angebotenen Produkte wozu nutzen will. Ein modulares Hinzufügen oder Entfernen von Hardware-Komponenten ist interessant. BUG bietet ein neues Hardware-Konzept und eröffnet so wohl die Möglichkeit ein mobiles Gerät nach eigenem Bedarf zusammenzustellen. Die offene Programmierschnittstelle tut ein übriges für die Verbreitung spezialisierter Endgeräte.
Ein Beispiel von der Webseite der Firma
Mit BUG lässt sich eine Digitalkamera mit GPS zusammen stellen, die automatisch geo-codierte Fotos als Web-Service veröffentlicht. Zusammen mit einem Online Foto-Portal wie Flickr und ein paar Zeilen Code hat man eine mobile Webcam nach Bedarf auch Ereignisgesteuert.
Noch gibt es diese Geräte nicht zu kaufen, ebenso fehlen Preise und detaillierte Tests/Besprechungen - man wird sehen, ob und wie sich dieses bemerkenswerte Konzept weiterentwickelt.
Eike Elser 05-11-2007

Permalink: Bugblabs Bugbase und Module
Tags: OSS Open Spurce Hardware
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