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IT-Strategie
von Falk Hedemann am 16.09.08

Canonical, der Herausgeber der Linux-Distribution Ubuntu möchte die Benutzerfreundlichkeit und Attraktivität von Open-Source-Projekten steigern und sich in diesen Bereichen mit Computerhersteller Apple messen. Der Gründer von Canonical, Mark Shuttleworth schrieb vor einigen Tagen in seinem Blog über die Reaktionen, die seine Ankündigung von der OSCON ausgelöst haben. Er habe sehr viele Fragen gestellt bekommen, denn das Ziel innerhalb von zwei Jahren die Usability von Apple erreichen zu wollen, ist recht ehrgeizig.
Nicht alle Fragen könne er beantworten, so Shuttleworth weiter, aber er habe ein tiefes Vertrauen in die Stärken von freier Software. Um das Ziel zu erreichen sollen zudem neue Mitarbeiter eingestellt werden, die dann als Team an Projekten wie X, OpenGL, Gtk, Qt, GNOME und KDE arbeiten.
Wer viel erreichen will muss sich hohe Ziele stecken und darf nicht zu früh zufrieden sein. Ob nicht auch eine "Annäherung" als realistische Zielsetzung ausreichend gewesen wäre, wird sich Shuttleworth nicht gefragt haben. Denn unstrittigerweise hätte er damit niemanden hinter dem Ofen hervorgelockt. Und auch ich hätte mich diesem Thema wohl nicht gewidmet. Schauen wir also in den nächsten Monaten etwas genauer auf die Entwicklungen aus dem Hause Canonical. Und seien wir ruhig kritisch...
via Wortgefecht
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