Das Hamburger Landgericht

Featuring: Hamburger aalsuppe
Es gibt wohl kaum ein Gericht, dass derart oft falsch verstanden und interpretiert wird wie dieses Hamburger Gericht. Es führt jeden halbwegs normal denkenden Mensch in die Irre und schafft immer wieder Überraschungen. Beinahe scheint es, als sei dieses Gericht nur dazu entstanden – oder im Stande – für schwer nachvollziehbare Überraschungen zu sorgen.
Doch irgendjemand profitiert von dieser andauernden Irreführung – denke ich. Jedenfalls wird die Aalsuppe nicht typischerweise von Juristen verzehrt – obwohl das naheliegend wäre.
Immerhin ist dieses Hamburger Gericht berühmt, was man von anderen Gerichten nicht unbedingt behaupten kann.
Ob da ein Stück weit hanseatischer Überheblichkeit mitschwingt? Das Gericht selbst bietet jedenfalls keinerlei Anlass zum Regionalstolz, ist es doch ein einfaches Arme-Leute-Gericht.
- Brühe aus Rinderknochen
- Dörrobst z.B. Backpflaumen, Dörrbirnen,..für die typische Süße
- Suppengrün
- Aalkruut, Kräuter in wechselnder Zusammensetzung, darunter:
- Thymian
- Majoran
- Petersilie
- Bohnenkraut
- Kerbel
- Tripmadam
- Pimpinelle
- Salz, Pfeffer, Zucker
- Essig zum süß-sauer abschmecken
Bitte dieses Hamburger Gericht nicht mit diesem hier verwechseln, wenngleich auch das oft viele verwirrt.
Eike Elser 06-12-2007
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