Foto-Asyl
abgelegt im Archiv Fundstellen am 18.01.08
Was passiert mit den Papierabzügen aus Jahrzehnten der Fotografie?
Wenn Retro modern ist (welch ein Gegensatz) und Generationen in den alten Zeiten schwelgen, kann daraus manch´ bemerktenwerte Sache entstehen.
Heute fotografiert man digital und verbraucht Gigabyte um Gigabyte, um die fotografisch festgehaltenen Momente mehr oder weniger geordnet abzulegen. Oma und Papa hatten aber noch eins: ein Fotoalbum. Und auch die unvermeidlichen Schuhkartons voller Papierabzüge und Negative.
Man muss nur heute mal einem 8 Jährigen zu erklären versuchen,was ein "Negativ" ist und warum man Filme einlegen musste - vielleicht erklärt er einem dann im Gegenzug die Besonderheiten der von ihm genutzten SD-Karte...
Was geschieht mit diesen Fotomassen, die sich über Jahrzehnte angesammelt haben - hier der Schnappschuss vom der Faschingsfeier 1972, dort die Kindergartenbilder von 1980?
Sie landen in aller Regel auf dem Müll, wenn niemand mehr einen Bezug zu denFotos hat.
Die Fotothek - das Fachgeschäft für vergessene Privatfotografien - von Anke Heelemann in Weimar nimmt alte Fotografien ins Asyl und rettet die Bilder damit vor der sonst unvermeidlichen Vernichtung.
Fotothek - fachgeschäft für vergessene Privatfotografien
Inhaberin: Anke Heelemann
Karl Liebknecht Straße 10
99423 Weimar
Eike Elser 17-01-2008

Inhaberin: Anke Heelemann
Karl Liebknecht Straße 10
99423 Weimar
Permalink: Foto-Asyl
Tags: Foto Fundstellen
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