Foto-Asyl

Januar 17, 2008 · Posted in Fundstellen 
Foto-Asyl

Was passiert mit den Papierabzügen aus Jahrzehnten der Fotografie?

Wenn Retro modern ist (welch ein Gegensatz) und Generationen in den alten Zeiten schwelgen, kann daraus manch´ bemerktenwerte Sache entstehen.
Heute fotografiert man digital und verbraucht Gigabyte um Gigabyte, um die fotografisch festgehaltenen Momente mehr oder weniger geordnet abzulegen. Oma und Papa hatten aber noch eins: ein Fotoalbum. Und auch die unvermeidlichen Schuhkartons voller Papierabzüge und Negative.

Man muss nur heute mal einem 8 Jährigen zu erklären versuchen,was ein "Negativ" ist und warum man Filme einlegen musste – vielleicht erklärt er einem dann im Gegenzug die Besonderheiten der von ihm genutzten SD-Karte…

Was geschieht mit diesen Fotomassen, die sich über Jahrzehnte angesammelt haben – hier der Schnappschuss vom der Faschingsfeier 1972, dort die Kindergartenbilder von 1980?
Sie landen in aller Regel auf dem Müll, wenn niemand mehr einen Bezug zu denFotos hat.

Die Fotothek – das Fachgeschäft für vergessene Privatfotografien – von Anke Heelemann in Weimar nimmt alte Fotografien ins Asyl und rettet die Bilder damit vor der sonst unvermeidlichen Vernichtung.

Fotothek – fachgeschäft für vergessene Privatfotografien

Inhaberin: Anke Heelemann

Karl Liebknecht Straße 10

99423 Weimar

Eike Elser 17-01-2008


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