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von Eike Elser am 03.04.07

Konsum auf hohem Niveau wird durch immer billigere Massenware ermöglicht, Sinn und Zweck der Investition sind schon längst nicht mehr erklärbar. Der Featureismus von Software ist ein Beispiel. Die Schere zwischen Nutzen und Angebot klafft immer weiter auseinander. Eine marketingorientierte Auswertung des Slogans und des Preisbewusstseins der Verbraucher gibt es unter http://www.sensonet.org/Sensotionen/gg-preise.html.
Um es klarzustellen: wenn die Diskussion über Preise im Vordergrund steht, geraten Überlegungen zu Qualität und "Sinnhaftigkeit" einer Ausgabe ins Hintertreffen, egal ob ich den Slogan gut (überzeugter Billigkäufer) oder schlecht (hochpreisbewusster Teuerkäufer) finde. Das Verbraucherhandeln reduziert sich dann schnell auf das Ausleben einer der beiden Positionen in der polarisierten Wirtschaftswelt.
Permalink: Geiz ist geil
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