IBM und Open Office
abgelegt im Archiv Software am 19.09.07
Wenn man wissen will, weshalb IBM mit Open Office kooperiert, braucht man sich nur die letzten Meldungen anzusehen, nach denen IBM eine umgelabelte Version von Open Office als Lotus Symphony kostenlos verteilen will.
Die Zusammenarbeit der beiden zielt seitens IBM deutlich auch die Groupwarelösungen von Microsoft. Es ist bekannt, dass Lotus Notes gegenüber Microsoft Exchange (und die SBS) im Hintertreffen ist, was die installierte Basis in kleine und mittelständischen Unternehmen anbelangt. Der Vorteil von Exchange ist die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Quasi-Standard Microsoft Office. Will ich das eine brauch ich das andere. Den gleichen Schachzug der gekoppelten Abhängigkeit macht jetzt IBM mit Open Office. Zudem wird so die Position des Open document Formats gestärkt.
Ein interessante Entwicklung, die sicher für einige Bewegung auf dem Groupware-Markt sorgen wird.
Nachteilig ist, dass Lotus Symphony deutlich mehr Hardwareressourcen benötigt als Open Office 2.3 aber weniger kann.
Wer sich ein eigenes Bild machen möchte: die Beta von Lotus Symphony für Windows und Linux ist hier herunterladbar.
Eike Elser 18-09-2007

Permalink: IBM und Open Office
Tags: OSS Lotus symphony Open Office
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