Ist das Open Source?

Es gibt ein Dossier zu Open Source von der Bundeszentrale für politischen Bildung. Auf diesen Seiten finden sich allerdings nicht nur interessante Informationen und Interviews zu Thema sondern auch eine interessante Buchvorstellung.
Unter dem Titel "freie software – Zwischen Privat- und Gemeineigentum" beschreibt Volker Grassmuck auf 440 Seiten "eines der verblüffendsten Wissensphänomene unserer Zeit" Hier kann man auch die Printversion des Titels bestellen oder aber es – in guter Open-Source-Manier – kostenlos als PDF herunterladen.
Der Titel ist in der zweiten Auflage von 2004 und damit schon recht alt – doch und gerade n Zeiten in denen die Diskussion um die wahre, die ein(zig)e Lehre, den Inhalt zu verdrängen droht, ist es recht sinnvoll die ganze Angelegenheit mit einigem Abstand zu betrachten. Das Buch macht vieles deutlich, was offensichtlich in Vergessenheit geraten ist.
»Jede Entscheidung, die jemand trifft, beruht auf den Wertvorstellungen
und Zielen dieser Person. Menschen können viele verschiedene Wertvorstellungen und Ziele haben; Ruhm, Geld, Liebe, Überleben, Spaß und Freiheit sind nur einige der Ziele, die ein guter Mensch haben
kann. Wenn das Ziel darin besteht, anderen ebenso wie sich selbst
zu helfen, nennen wir das Idealismus. Meine Arbeit an freier Software
ist von einem idealistischen Ziel motiviert: Freiheit und Kooperation zu
verbreiten. Ich möchte dazu beitragen, dass sich freie Software verbreitet,
um proprietäre Software zu ersetzen, die Kooperation verbietet, und
damit unsere Gesellschaft zu einer besseren zu machen.« (Richard
Stallman, 1998)
Open Source hat nicht den Featurismus, nicht die ich-bin-aber-Besser-Diskussion und auch nicht das unselige Schlechtmachen des Mitbewerbs kommerzieller Produkte nötig. Dies wird beim Lesen des Buches mehr als deutlich.
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