Meinung sagen - bringt das was?
abgelegt im Archiv Kommentare am 08.09.07
Manchmal so scheint ,es mir, ist nur allzu deutlich, dass es aus der Mode gekommen ist sein eine Meinung zu haben und diese dann auch noch zu vertreten. Viel zu oft höre ich von meinen Mitmenschen, dass es doch sowie so nichts bringe.
Wenn ich die aktuelle Entwicklung rund um die Google-AGB betrachte, schöpfe ich wieder ein wenig Hoffnung. Da ist bekannt geworden, dass Google für das Produkt Text und Tabellen ziemlich abstruse und fragwürdige AGB
hat.
11. Von Ihnen gewährte Lizenz für Inhalte
11.1 Durch (...)Einstellung (...) der Inhalte gewähren Sie Google eine dauerhafte, unwiderrufliche, weltweite, kostenlose und nicht exklusive Lizenz zur Reproduktion, Anpassung, Modifikation, Übersetzung, Veröffentlichung, öffentlichen Wiedergabe oder öffentlichen Zugänglichmachung und Verbreitung der von Ihnen (...)eingestellten (...) Inhalte.
(...)
11.2 Sie stimmen zu, dass diese Lizenz Google auch das Recht einräumt, entsprechende Inhalte anderen Gesellschaften, Organisationen oder Personen, (...) zugänglich zu machen (...).
11.3 Ihnen ist bekannt, dass Google (...) (b) an Ihren Inhalten Änderungen vornehmen kann, (...)
11.4 Sie bestätigen und gewährleisten gegenüber Google, dass Sie über sämtliche zur Gewährung der oben beschriebenen Lizenz erforderlichen Rechte, Vollmachten und Befugnisse verfügen.
Die Meldung blitzt durch Newsbereiche und Blogs. Was hat es gebracht? Heute beteuert Google eifrig man habe das doch gar nicht so gemeint... Natürlich bleiben die AGB bestehen und natürlich halten eine Hintertür offen, denn das Akzeptieren der AGB ist ja Voraussetzung für die Nutzung von Text & Tabellen.
Ja, es hat etwas gebracht - sicher sind jetzt einige Menschen eher sensibilisiert für die grundlegende Sicherheitsproblematik web-basierter Services und Anwendungen.
AGB hin AGB her - in den Datenschutzbestimmungen wird deutlich was Google "gemeint" hat. Noch mehr dazu gibt es dann auch hier zu lesen.
Ach übrigens: "Aufgrund der Struktur dieses Services verbleiben Restkopien und andere zu Ihrem Konto gehörende Daten möglicherweise bis zu drei Wochen auf unseren Servern." D.h. Zugänglich - gut zu wissen. Gut auch zu wissen, dass Google schon so etwas wie die technische Basis für Vorratsdatenspeicherung bietet.
Eike Elser 07.09.2007

11.1 Durch (...)Einstellung (...) der Inhalte gewähren Sie Google eine dauerhafte, unwiderrufliche, weltweite, kostenlose und nicht exklusive Lizenz zur Reproduktion, Anpassung, Modifikation, Übersetzung, Veröffentlichung, öffentlichen Wiedergabe oder öffentlichen Zugänglichmachung und Verbreitung der von Ihnen (...)eingestellten (...) Inhalte.
(...)
11.2 Sie stimmen zu, dass diese Lizenz Google auch das Recht einräumt, entsprechende Inhalte anderen Gesellschaften, Organisationen oder Personen, (...) zugänglich zu machen (...).
11.3 Ihnen ist bekannt, dass Google (...) (b) an Ihren Inhalten Änderungen vornehmen kann, (...)
11.4 Sie bestätigen und gewährleisten gegenüber Google, dass Sie über sämtliche zur Gewährung der oben beschriebenen Lizenz erforderlichen Rechte, Vollmachten und Befugnisse verfügen.
Permalink: Meinung sagen - bringt das was?
Tags: OSS Google Datenschutz Vorratsdatenspeicherung
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