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von Eike Elser am 23.05.07

Die erst kürzlich durch eine entsprechende Verlautbarung von Microsoft wieder einmal ausgelöste Diskussion um Softare-Patente findet noch immer kein Ende.
Schritt eins (14.05.2007 09:35): Microsoft reklamiert 235 Patente, die durch Open-Source-Produkte verletzt seien. Die Welt heulte unisono auf und es wird seit dem lustig hin und her geschossen.
Schritt zwei (14.05.07 16:00): Microsofts Lizenzchef erklärt, dass sie kein Interesse an einer Klage (gegenüber Anwendern) hätten. Die Welt wundert und/oder freut sich.
Es scheint Ruhe eingekehrt zu sein, doch bleibt ein schales Gefühl, denn immer noch geistern Beiträge und Meldungen (21.05.07) zu der ersten Microsoft -Verlautbarung - unkommentiert - durch das Internet.
Schritt drei (22.05.07): Und nun gibt es ein weiteres Säbelrasseln von Suns CEO Jonathan Schwartz: Sun würde wollen als Patentinhaber Ubuntu und Red Hat im Falle von Microsoft-Klagen (die freie Welt) durch Gegenklagen verteidigen.
Na prima...
Was lehrt uns das?
1.) Microsoft ist mächtig ange***** von der Entwicklung und versucht mit allen Mitteln die Entwicklung zu bremsen.
2.) die Welt erzittert nahezu wenn Big Red(mont) brüllt.
3.) schnell geht man zur Tagesordnung über und vergisst die unterminierenden Effekte dieser Entwicklung.
Fazit: Open Source ist längst keine Randerscheinung mehr, aber die Mehrheit hat das noch nicht begriffen - dass muss wohl daran liegen, das wirtschaftliches Potential irgendwie doch eine Macht darstellt.
Permalink: Microsoft hat doch gewonnen!
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Wong
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