Migration auf Open Source 2/3

Als nächstes geht es darum sich ein entsprechendes Angebot auf der Basis kommerzieller Software einzuholen.
Die so ermittelten Kosten entsprechen meiner Erfahrung nach, auch ungefähr den Kosten die eine Umstellung auf Open-Source-Software mit sich brächte, wenn man die Schulung der Anwender und die Kosten für das Einrichten der Systeme und den oft erforderlichen Wartungsvertrag mit einem Systemhaus, das die noch unbekannten Systeme / Programme betreut mit einrechnet.
Daraus wird klar, dass die Kosten nicht den ausschlag für eine Migration auf OSS geben sollten. Die wichtigsten Ergebnisse sind allerdings die Antworten auf die Fragen was ist vorhanden und wird genutzt und was soll die IT von jetzt an leisten. Damit kommt der IT die Aufgabe eines Produktionsmittels zu. Anders formuliert: wenn kein Geld vorhanden ist, um die IT so aufzustellen, wie sie sein muss, liegt der Fehler an einer anderen Stelle. Die zeit-, arbeits- und kostenintensiven Migration auf OSS ist dann nicht zielführend und somit abzulehnen.
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