Mozilla und eBay

Wenn eBay ein Gradmesser für Kommerz ist, dann ist der Open-Source-Gedanke beim Mozilla Firefox ziemlich ausgedacht. In einer Pressemitteluung gab eBay am 28.03 bekannt, eine Zusammenarbeit mit Mozilla anzustreben in der es darum ginge "es eBay-Mitgliedern zu ermöglichen, sich immer und überall mittels Firefox über ihre auktionen zu informieren – unabhängig davon, auf welcher Website sie sich gerade befinden".
Puff, das hat gesessen. Ist das nun ein Schritt in die falsche Richtung? Ober bewegen wir uns hier weiter auf eine Entwicklung zu, die in Ansätzen doch schon längst absehbar gewesen ist: Open-Source-Software wird nicht nur hoffähig, sondern geht in Kooperation mit kommerziellen Anbietern ein, um Marktanteile und Erträge zu sichern.
Man erinnere sich: erst Kooperation von Microsoft und Novell/Suse, dann die von eBay und Open Office. Vielleicht ist es wirklich der logische Weg in eine veränderte Software-Welt. Eine Welt, die vom Ende der alt bekannten Schwarz-Weiß-Malerei F/OSS versus proprietäre Software gekennzeichnet ist. In der es unzählige Grautöne als feine Abstufungen zwischen den Extremen gibt – fast wie im richtigen Leben. Ich sehe darin eine große Chance, die Chance zu einer homogenen bedarfsbezogener und sinnvoll eigendynamischer Softwarelandschaft.
Toll fände ich ganz persönlich, wenn diese Kooperationen Profite machen würden, die dann zu einem guten Teil in Gemeinschaftsaufgaben re-investiert werden.
Die Pressemeldung von eBay im vollen Wortlaut gibt es hier: http://presse.ebay.de/news.exe?typ=PR&news_id=101130
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