Open Office am Ende

Open Office ist definitiv am Ende, wenn es bei Open Source nur noch um die Eigenschaft "kostenlos" geht. Was ist geschehen? Sun immer mal wieder für eine Überraschung gut, hat bekanntgegeben, dass Star Office – die "Löhnware"-Variante zu Open Office – ab sofort mit in das Google Pack geschnürt wird.
Damit kann das Programm, das faktisch noch von 79 Euro (mit Handbuch usw., 59,95 Euro ohne) bei Sun vertrieben wird, kostenlos heruntergeladen werden.
Das Google damit einen weiteren Versuch unternimmt, die Vormachtstellung von Microsoft anzugreifen, ist offensichtlich. Was dabei herauskommt fraglich.
Zum einen benötigt Google Pack Microsoft Windows XP oder Vista, zum anderen bezweifele ich, dass Google damit Nutzer von Microsoft ("Teil"nutzer wegen Windows…) abziehen kann.
Immerhin kommt hier ein Marktführer auf den Plan und kümmert sich um StarOffice ob das aber nun als Auszeichnung gegenüber StarOffice/Open Office zu verstehen ist oder als Scheitern von Google docs ist nicht geklärt.
Die Folgen für Open Office? Wenn es früher schon schwer war sich zu entscheiden, wird es durch diese Geschichte gänzlich undurchsichtig Der Markt trabt munter in mehrere Richtungen los – Anwender wundert sich und weiß auch nicht mehr weiter.
Im Ernst – ich denke Open Office wird davon profitieren, dass Sun/StarOffice ins Gespräch kommen auch wenn mancher, wie Jörg Schumacher so treffend in seinem Beitrag bemerkt, dass sich Open Office immer noch mit Microsoft Office vergleichen muss – damit
"..ist das wirkliche Ziel noch nicht erreicht."
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