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IT-Strategie
von Eike Elser am 31.05.07

Kürzlich hatte ich das zweifelhafte Vergnügen an einem Gespräch teilzunehmen, bei dem es um Entscheidungen zur weiteren Vorgehensweise und zur kommenden Strategie im IT-Bereich ging.
Auf der einen Seite stand die neu zu beschaffende CRM-branchenlösung (für bessere Geschäfte), auf der anderen das Abrechnungs- und Buchungsprogramm. Irgendwo dabei aber auch dazwischen Kommunikationslösung, Aufgaben- und Terminmanagement und Dokumentwesen. Das Ziel ist klar, die Branchenlösung soll es sein und alles soll unter einer gemeinsamen Oberfläche vereint, leicht bedienbar daherkommen.
Schnell ging es auch um anfallende Lizenzkosten für die Weiternutzung des Exchange-Servers und des Windows-Servers sowie um grundlegende Designfragen. Unter dem Strich kam heraus, dass alles aufs Beste funktionieren soll, jedoch nichts kosten darf.
Also der Griff in die Open-Source-Kiste. Linux auf dem Server (ggF auch auf den Clients), OpenOffice.org usw usf. Wünschenswert sei die Verknotung der Open-Source-Kommunikations- mit der Branchenlösung und OpenOffice.
so weit so gut - mich irritiert bei aller Freude an Open Source und raffiniertem Struktur-Entwurf immer und immer wieder wie schnell die Schere hemmungslos auseinandergerissen wird und die grundlegende Infrastruktur nichts mehr kosten darf aber alles können muss. Das kann nicht klappen... wehe dem der das auszusprechen wagt.
Ich sach nur: "Don't shoot the messenger!".
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Wong
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