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OpenOffice kämpft gegen Online-Abzocker
abgelegt im Archiv Sicherheit von K.Kokoska am 18.09.09
OpenOffice kämpft gegen Online-Abzocker
Immer wieder kommt es vor: nichts ahnende User suchen über Google oder eine andere Suchmaschine nach kostenloser Software und landen plötzlich auf einer schicken Download-Seite hinter der sich ein Abzocker versteckt. Ohne Verdacht zu schöpfen sucht der Websurfer die gewünschte Freeware und versucht sie herunterzuladen. Bis dahin ist alles noch ungefährlich, doch dann wird er plötzlich aufgefordert sich vor dem Download kostenlos zu registrieren. Viele User tun dies und schon ist sind sie in die Abo-Falle gelaufen! Denn auf solchen Seiten steht an versteckter Stelle, meistens klein gedruckt, dass man sich mit dieser Registrierung für ein 2-jähriges Abo entscheidet, das bis zu 12 Euro pro Monat kostet. Ein teurer Spaß für Software, die man auf seriösen Seiten völlig kostenlos bekommt.

Gegen diese betrügerischen Machenschaften zieht das Open-Source-Projekt OpenOffice nun in den Kampf. Florian Effenberger von OpenOffice.org äußert sich dazu so: "Schon seit langem müssen wir beobachten, wie zahllose schwarze Schafe mit teils massiven Drohgebärden gegen unbedarfte Nutzer vorgehen, und dabei nicht nur den guten Ruf von freier Software schamlos ausnutzen, sondern ihr dreistes Geschäftsmodell zudem noch auf den Verdiensten hunderter Ehrenamtlicher aufbauen. Weder Gerichte noch Verbraucherschutzzentralen haben bislang wirklich etwas dagegen unternehmen können!". Aus diesem Grund hat die Open-Source-Gruppe nun eine Info-Seite erstellt, die User über solche Abo-Fallen aufklärt und ihnen Hintergrundinformationen gibt. Zudem ruft openOffice.org dazu auf, solche betrügerischen Seiten per E-Mail an abgezockt@openoffice.org zu melden. Florian Effenberger: "Mit unserer Kampagne wollen wir nun ein Zeichen setzen und insbesondere die Suchmaschinenbetreiber zur aktiven Unterstützung unseres Anliegens aufmerksam machen. Denn auch sie werden als Teil des Abzock-Systems benutzt und verdienen mit jeder Anzeige zudem noch bares Geld".



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Tags: Abzocke  Abo-Fallen 
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