Open-Source-Gütesiegel

QUALOSS
Unter diesem für deutsche Ohren wenig erfreulich klingenden Namen firmiert ein EU-gefördertes Projekt, das Methoden und geeignete Verfahren zur Qualitätsmessung (Benchmark) von Open Source Software entwickeln will. Das Projekt "QualOSS – Quality of Open Source Software". unter der Koordination von Jean-Christophe Deprez vom belgischen CETIC (Centre d'Excellence en Technologies de l'Information et de la Communication ;Charleroi) wurde bereits am 30.09.2006 begonnen läuft zunächst bis zum 31. März 2009. Insgesamt arbeiten derzeit acht renommierte internationale Institute, darunter auch das Fraunhofer Institut, zusammen.
Eine hohes Ziel – wenngleich sich mit in solchen Fällen die Frage geradezu aufdrängt, ob derartige Aktionen nicht auch zu einer Teilung der Open-Source-Gemeinde betragen kann. Die deutschsprachige Pressemittelung nimmt natürlich nur Bezug auf den erwarteten Nutzen:
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Anhand der Bewertung mittels QualOSS sollen Anwender von Softwaresystemen auf einfache Art ermitteln können, zu welchem Grad eine bestimmte Open-Source-Lösung ausgewählten Anforderungen genügt. Dabei ist insbesondere an nicht-funktionale Qualitätsanforderungen wie zum Beispiel Robustheit und Zukunftsfähigkeit gedacht. So analysiert QualOSS auch Faktoren wie die Aktivität der Entwicklergemeinde einer Open-Source-Lösung, da dies direkte Konsequenzen auf die langfristige Nutzbarkeit der entstehenden Software hat. Die erste Phase des Projekts wurde bereits abgeschlossen; wichtige Entscheidungskriterien der Industrie und geeignete Bewertungswerkzeuge liegen damit vor.
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