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Unternehmen
von K.Kokoska am 19.10.09
Wie schon Anfang September berichtet prüft die EU-Kommission zurzeit, ob sie der geplanten Übernahme des US-Serverherstellers Sun Microsystems durch den Softwarekonzern Oracle zustimmen kann. Obwohl die Zustimmung der US-Kartellbehörde bereits ohne Einschränkungen vorliegt, äußerte die EU ihrerseits Bedenken, da sie im Hinblick auf die Open Source Datenbank MySQL wettbewerbsrechtliche Probleme für den Datenbank-Software-Markt fürchtet. Die Prüffrist für die Übernahme wurde deshalb bis zum 19. Januar 2010 verlängert.
Und nun mischt sich auch noch Monty Widenius, der Erfinder der freien Datenbank MySQL ein, die zum Unternehmen Sun Microsystems gehört, und fordert, dass Oracle MySQL möglichst schnell an einen „geeigneten Dritten“ verkaufen solle, damit Sun „nicht länger leiden“ müsse. Ob seine eigene Firma Monty Program AB daran interessiert ist, MySQL zu übernehmen, sagte er nicht. Wildenius Appell steht allerdings im direkten Widerspruch zu der Meinung von Mårten Mickos, dem ehemaligen Chef von MySQL AB. Auch dieser hatte sich erst vor wenigen Tagen zu Wort gemeldet und sich an die EU-Wettbewerbkommissarin Neelie Kroes gewandt, um zu erklären, dass Oracle so oder so keine Möglichkeiten habe, MySQL im Markt zu behindern und daher auch keine wettbewerbsrechtlichen Probleme entstehen könnten.
Es bleibt spannend, wie die EU-Kommission im Januar wohl entscheiden wird.
Und nun mischt sich auch noch Monty Widenius, der Erfinder der freien Datenbank MySQL ein, die zum Unternehmen Sun Microsystems gehört, und fordert, dass Oracle MySQL möglichst schnell an einen „geeigneten Dritten“ verkaufen solle, damit Sun „nicht länger leiden“ müsse. Ob seine eigene Firma Monty Program AB daran interessiert ist, MySQL zu übernehmen, sagte er nicht. Wildenius Appell steht allerdings im direkten Widerspruch zu der Meinung von Mårten Mickos, dem ehemaligen Chef von MySQL AB. Auch dieser hatte sich erst vor wenigen Tagen zu Wort gemeldet und sich an die EU-Wettbewerbkommissarin Neelie Kroes gewandt, um zu erklären, dass Oracle so oder so keine Möglichkeiten habe, MySQL im Markt zu behindern und daher auch keine wettbewerbsrechtlichen Probleme entstehen könnten.
Es bleibt spannend, wie die EU-Kommission im Januar wohl entscheiden wird.
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Wong
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