Second life und die virtuellen Sexspielzeuge
abgelegt im Archiv Internet-Kriminalitaet am 31.10.07
Echter Ärger in der virtuellen Welt
Ich hatte bereits in der Vergangenheit über Second Life - die unheimlich angesagte virtuelle Welt - berichtet. Das auf der einen Seite Menschen mit Begeisterung ein computerspiel spielen kann ich nachvollziehen - immerhin ist Second Life allen Meldungen zum Trotz ein Spiel. Doch was ich nun bei Golem lesen konnte, macht mich schon stutzig: da kopieren Produktpiraten virtuelle Produkte, verletzen so die (nun auf einmal nicht mehr virtuellen) Rechte der Hersteller und nun klagen die gegen die Produktpiraten gegenüber einem realen Gericht.
Was bewegt Eros LLC, Linda Baca, Teasa Copprue, Shannon Grei, Kasi Lewis und De Designs?
Der Hintergrund ist klar. Diese virtuellen Produkte bringen virtuelle Linden-Dollars, die sich in reale Dollars tauschen lassen. Es geht also um echtes Geld. Nebenbei: es handelt sich um virtuelle Sexspielzeuge - oder waren es Spielzeuge für virtuellen Sex?
Mich irritiert dabei vor allem die fröhliche Hin- und Herschalterei zwischen echt und unecht.
Die Golem-Meldung.
Die Quelle zur Meldung bei Justia.com Federal District Court Filings & Dockets hier kann man sich die Dokumente zum Fall ansehen. Alternativ auch bei news.justia.com - sogar mit RSS-Feed.
Eike Elser 30-10-2007

Permalink: Second life und die virtuellen Sexspielzeuge
Tags: OSS Second life
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