Skype – BKA

Tobt Wolfgang jetzt?
Die Vorratsdatenspeicherung ist beschlossene Sache und damit das Ende der Privatsphäre auf Ebene der Kommunikartionsmedien. Überall? Nein, eine kleiner IP-Telefonie-Anbieter liefert einen Dienst bei dem die Lauscher nur noch Bahnhof verstehen.
Die Rede ist von Skype und deren Verschlüsselung.
"(…)German police are unable to decipher the encryption used in the internet telephone software Skype to monitor calls by suspected criminals and terrorists, Germany's top police officer, Joerg Ziercke, said. "The encryption with Skype telephone software … creates grave difficulties for us… We can't decipher it. That's why we're talking about source telecommunication surveillance – that is, getting to the source before encryption or after it's been decrypted."(…)"
"Skype encryption stumps police", New Zealand Herald, 23.11.2007 (Reuters)
BKA-Chef Jörg Ziercke, gibt an dass das BKA außerstande sei, die verschlüsselten Gespräche zu entschlüsseln und man auch Skype nicht veranlassen wolle eine Hintertür offen zu lassen. Dies, so Ziercke im wiedergegebene Interview, sei eben einer der Gründe sei weshalb man die Überwachung an der Quelle bräuchte.
Tobt Wolfgang jetzt? Nein, er freut sich, denn nun ist ja klar, dass es gar nicht anders geht als mit dem Bundestrojaner.
"…Sehr geehrter Anrufer, wir weisen Sie darauf hin, dass dieser Anruf aus Gründen der Strafverfolgung aufgezeichnet werden kann. Wenn sie dies nicht wollen, legen sie auf."
Natürlich ging diese Meldung auch durch deutsche Medien ich freu mich aber immer wieder zu erfahren wie die Welt das beurteilt:
(…)Spyware computer searches are illegal in Germany, where people are sensitive about police surveillance due to the history of the Nazis' Gestapo secret police and the former east German Stasi.
Ziercke said worries were overblown and that on-line searches would need to be conducted only on rare occasions. (…)
Na das ist ja gut…
Eike Elser 27-11-2007
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