Staatlich abgesegnet: Einbruch, Datenklau und Spionagesoftware

August 3, 2007 · Posted in Kommentare 
Staatlich abgesegnet: Einbruch, Datenklau und Spionagesoftware

Der bundestrojaner ist in aller Munde immer neue Meldungen schaffen Betroffenheit, kollektives Aufheulen und breite Entrüstung. Mal ist die Rede von einem heimlich via Internet auf dem Zielrechner installierten Trojaner, mal von unmittelbarem Zugriff auf den PC durch ein Mitarbeiter des BKA oder was auch immer.

Laut einer Meldung in der gedruckten Fassung der Chip handelt es sich bei dem Bundestrojaner um eine Wanze – eine von Menschhand auf dem Rechner installierte Spionagesoftware.

Auf jeden Fall werden wir gut gezielt informiert. Gezielt? Wieder einmal gerät ein Umstand weit ab von dessen tatsächlicher Tragweite zu einem Spielball der Medien. Wir werden langsam aber stetig mit zahlreichen, sich teilweise widersprechenden Meldungen beschäftigt, verunsichert und schlussendlich gesättigt unserem immer noch unbekannten Schicksal überlassen. Was soll man denn noch glauben? Ist es denn wirklich so schlimm wenn staatliche Stellen Zugriff auf den eigenen Rechner nehmen können?
Tatsache ist, dass wir uns schon an das gewöhnt haben, was vor nicht einmal 2 Jahrzehnten undenkbar gewesen wäre. Wie meinte doch schon Ovid: "Gutta cavat lapidem non vi, sed saepe cadendo". Steter Tropfen höhlt nun mal den Stein.

Nette Aktion: http://karan.twoday.net/stories/4054837/ bzw http://www.svenscholz.de/index.php/grundgesetz-bestellen-solange-es-es-noch-gibt/

Eike Elser 03.08.2007


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