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IT-Strategie
von Falk Hedemann am 23.08.08

Die Instabilität der Infrastruktur von Twitter war eigentlich schon lange zur Gewohnheit geworden. Frei nach dem alten Microsoft-Spruch : "Its not a bug - its a feature!" wurden die Probleme durch den Fail-Whale entdramatisiert.
Und es gibt noch eine weitere Parallele zum Riesen aus Redmond: die Angst vor Open Source. Microsoft sieht in Open Source Projekten eine größere Gefahr als in dem Erzfeind Google (siehe Artikel bei T3N). Für Twitter könnte sich nun Open Source ebenfalls zum Feindbild entwickeln. Einmal wird die Konkurrenz im Bereich Microblogging durch Identi.ca bzw. Laconica immer größer, wie z.B. Robert Basic in seinem Artikel: "Business-Power gegen Open Source-Power" feststellt. Zum anderen könnte sich die Abhängigkeit von Ruby on Rails, auf dem Twitter basiert, zum Nachteil auswirken, wie Technology Review vermeldet.
Meiner Ansicht nach muss Twitter die Konkurrenz aus dem Open Source Lager vorerst nicht fürchten. Eine etablierte Marktstellung wie sie Twitter trotz aller Probleme aufzuweisen hat, kann wohl nur durch eigene schwere Fehler verloren gehen. Die Zeit zum Ausruhen ist allerdings lange vorbei. Uns Usern kann es nur recht sein, wenn ein starker Konkurrent wie Identi.ca / Laconica den Platzhirschen Twitter in Bewegung hält.
Permalink: Twitter will Stabilität
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