Vom Rechner für Freaks zum Design-Objekt

Manufactum. Es gibt sie noch die guten Dinge – Manufactum (handgefertigt) der Name ist Programm – zwar nicht immer wortwörtlich im Kern aber wohl doch. Dieser deutschlandweit mit Niederlassungen vertretene Edel-Versandhändler bietet in seinem aktuellen Weihnachts-Katalognachtrag einen Design-PC an. Das wäre kaum einer Beachtung wert, hätte die Kiste nicht mit einer Reihe von Besonderheiten aufzuwarten. In Kürze: Der Rechner ist klein, leise, stromsparend, Open Source, vermutlich abwaschbar (Edelstahloberfläche
) und prozessorseitig recht mager ausgestattet. So kommentiert es sich dann auch teilweise:
Autor: Moo-Crumpus
Ah, nee, hab ich getestet, hab drauf BioWolf gezockt, bei 0.4 frames, kannste knicken, den Riegel!
Dies alles darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Rechner zielgenau auf eine Anwendung hin gebaut wurde – als "Werkzeugkasten für Kopfarbeiter", besser gesagt als Rechner zum Schreiben und Surfen. Insoweit ist der Grundgedanke beinahe revolutionär. Insgesamt ein interessantes Konzept, einen Rechner mit dem benötigten auszustatten und ihn dann, allem wahnsinnigem Technologiediktat zum Trotze, auf die Stufe eines Gebrauchsgegenstands mit hoffentlich deutlich erhöhter Halbwertszeit zu heben.
Details zum Manufactum Manuscriptum Rechner Nr 1.
Eike Elser 08-11-2007
Comments
Leave a Reply
