Wirtschaftliche Flaute bringt Open Source in Unternehmen

Mal wieder ist in den USA ein neuer Trend zu beobachten, der mit einiger Zeitverzögerung auch durchaus zu uns herüber kommen könnte. Das Wirtschaftswachstum hat in den USA u.a. durch die Immobilien- und Bankenkrise eine ordentliche Delle bekommen.
In einer jetzt veröffentlichten Untersuchung stellte die Open Solutions Alliance (OSA) fest, dass viele Unternehmen die ausbleibenden Gewinne durch Vermeidung von Ausgaben für Softwarelizenzen kompensieren. Daneben werden auch die Unabhängigkeit von Herstellern und die Flexibilität von quelloffenen Technologien als wichtige Faktoren für den Einsatz in Unternehmen genannt.
Gänzlich auf kommerzielle Software-Lösungen zu verzichten, ist allerdings weiterhin die große Ausnahme. Nur etwa neun Prozent der Unternehmen bauen ausschließlich auf Open Source Projekte.
Wer sich für die einzelnen Ergebniisse der Studie interessiert, kann diese hier runterladen (pdf, engl.). Zudem hat Martin Schindler dazu einen Beitrag für Silicon geschrieben.
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